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Das Ensemble Megaphon verbindet vier Sequenzen von Luciano Berio, live- elektronische Intermezzi und eigene Kompositionen mit der Erzählung “Ein König horcht” von Italo Calvino in einer akustischen Collage. Beide Werke - Berios Sequenzen und Calvinos Erzählung - behandeln das Hören als zentrales Thema. Die Zuschauer*innen bekommen am Konzertanfang Augenmasken und sind eingeladen, das Konzert ausschließlich in der Dunkelheit zu erleben.
In diesem Konzert dreht sich alles um die Wahrnehmung der Welt allein durch das Hören: In Calvinos Erzählung versucht der König, die ganze Welt um sich herum hörend zu erfassen.
Wie der Thron des Königs in der Geschichte, steht das Klavier in der Mitte des Raumes und das Publikum sitzt drumherum. Durch live-elektronische Zwischenspiele möchten wir die narrative und emotionale Dimension des Textes erweitern und bereichern.
Die Musiker*innen spielen verteilt im Raum zwischen den Zuschauern. Ausgewählte Textpassagen von Calvino erklingen, aufgenommen von Tayfun Bademsoy und/oder live gesprochen von der Sängerin Sophia Körber.
Nach dem Konzert laden wir zu einem offenen Gespräch mit den Künstler*Innen ein, begleitet von einem Getränk.
Programm
Luciano Berio Sequenza VII für Sopransaxophon
Luciano Berio Sequenza III für Sopran
Luciano Berio Sequenza VIII für Violine
Luciano Berio Sequenza IV für Klavier
Tatjana Prelevic Klangdoskop UA (2025) für Ensemble Megaphon (UA)
Auszüge aus „Ein König horcht“von Italo Calvino
Live elektronische und literarische Intermezzi
Foto: A. Baretzki