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Tanz und Abgrund widmet sich in der ersten Hälfte jüdischen Komponist*innen. Dabei öffnet sich ein Spektrum jüdischer Situation: Von einem Ferdinand David, der ganz selbstverständlich in die europäische Musiktradition verwoben ist, über die verschiedenen Exilerfahrungen von Ursula Mamlok und Tzvi Avni, sowie in zweiter Generation Morton Feldman bis zum Karlsruher Boris Yoffe.
In der zweiten Hälfte werden im Werk der hannoveraner Komponistin Tatjana Prelevic einige musikalische Facetten der ersten Hälfte aufgegriffen und zu guter Letzt mit Johann Sebastian Bachs Partita in E-Dur ein Fixstern der Violine-solo-Literatur präsentiert, auf den im Programm mehrfach Bezug genommen wird.
Foto: Benjamin Kautter
VERANSTALTER
Robert Rülke